Mit dem Monat März lassen wir allmählich die Winterzeit hinter uns. Am 20. März ist (für die Nordhalbkugel) die Frühjahrstagundnachtgleiche: Die Sonne überquert den Himmelsäquator nordwärts, was den astronomischen Frühjahrsanfang markiert. Und wo wir gerade von der Sonne reden: Ende des Monats erwartet uns eine partielle Sonnenfinsternis!
Das Bild zeigt den simulierten abendlichen Himmelsanblick Mitte März.
Wenn die Abenddämmerung zu Beginn des Monats einbricht, dominieren die großen Wintersternbilder Orion, Stier, Zwillinge, Fuhrmann und Großer Hund den Südhimmel. Es ist also immer noch eine gute Gelegenheit, um einige faszinierende Deep-Sky-Prachtstücke zu beobachten und zu fotografieren, wie den großen Orionnebel, den Pferdekopfnebel, den Sternhaufen der Plejaden und die offenen Sternhaufen im Fuhrmann, um nur einige zu nennen. Am Ende des Abends, gegen Mitternacht, sind diese Sternbilder bereits weit zum westlichen Horizont gewandert. Die Frühjahrssternbilder Krebs, Löwe, Haar der Berenike und Jungfrau nehmen ihren Platz ein. Die Frühlingszeit am Nachthimmel wird oft als „Galaxienzeit“ bezeichnet, weil es jetzt zahlreiche Galaxien gibt, die im Gebiet von der Jungfrau bis hinauf zum Großen Bären gut zu sehen sind. Einige von ihnen werden wir demnächst in einem Artikel näher betrachten.
Aber erst einmal zu den Planeten: Der innerste Planet Merkur hat seine größte östliche Elongation erreicht und steht am 8. März am Abendhimmel am höchsten (nach Sonnenuntergang ~16 Grad über dem Horizont). Zu dieser Zeit leuchtet die Venus mit einer Helligkeit von ~-4mag noch hell in seiner Nähe und kann durch ein Teleskop wie das einfach einzurichtende und zu verwendende CPC 800 GPS (XLT) Goto-Teleskop (#821800X , € 2899,- ) als dünne Sichel mit einem scheinbaren Durchmesser von etwa 55 Bogensekunden gesehen werden. Der Planet wird etwa ab Mitte des Monats aus dem Blickfeld verschwinden, wenn er sich in der Abenddämmerung verliert. Mitte/Ende April wird Merkur wieder am Morgenhimmel erscheinen.


Die hellen Planeten Mars und Jupiter sind auch im März weiterhin sichtbar. Gegen Mitte des Monats wird Jupiter kurz nach Mitternacht untergegangen sein, Mars folgt etwas mehr als 3 Stunden später. Am 23. März passieren wir die Ringebene des Saturn und würden exakt auf die Kante des Ringsystems schauen. Leider wird dieses Ereignis nicht zu beobachten sein.
Zu Beginn des Monats begegnet der Mond nach Sonnenuntergang immer wieder einigen Planeten. Am 1. liegt die dünne Mondsichel zwischen Merkur und Venus, was eine schöne Fotomöglichkeit bietet. In den folgenden Nächten befindet sich der Mond in der Nähe von Venus, den Plejaden, Jupiter und Mars.
Night Sky Highlights: March 2025
- 1. März: Enge Begegnung von Mond und Merkur
- 2. März: Enge Begegnung von Mond und Venus
- 3. März: Enge Begegnung von Merkur und Neptun
- 5. März: Enge Begegnung von Mond und Plejaden (~2,5 Grad)
- 6. März: Enge Begegnung (~7 Grad) von Mond und Jupiter. Mond im ersten Viertel
- 8. März: Merkur in größter östlicher Elongation und in höchster Höhe über dem Horizont (nach Sonnenuntergang ~16 Grad)
- 9. März: Am frühen Morgen Konjunktion und enge Begegnung von Mond und Mars (Abstand etwas mehr als 1 Grad).

- 14. März: Vollmond und totale Mondfinsternis
- 20. März: Frühjahrstagundnachtgleiche für die Nordhalbkugel
- 22. März: Mond im letzten Viertel
- 23. März: Venus in unterer Konjunktion zur Sonne; Erde passiert Ringebene des Saturn
- 29. März: Partielle Sonnenfinsternis
Im Fokus: Partielle Sonnenfinsternis und das Sternbild Krebs
Partielle Sonnenfinsternis
In diesem Monat gibt es gleich zwei Finsternisse: eine Mondfinsternis am 14. März und eine partielle Sonnenfinsternis am 29. März.
Bevor wir zur Sonnenfinsternis kommen beginnen wir mit der Mondfinsternis am 14. März, die von München aus um ~04:56 MEZ beginnt, wenn der Mond noch ~15 Grad über dem Horizont steht. Um 06:09 MEZ beginnt die partielle Phase, aber der Mond steht dann nur noch wenige Grad über dem Horizont. Von 7:26 bis 8:32 MEZ wird er vollständig verfinstert sein, aber je nach Standort wird der Mond schon deutlich früher, gegen 6:40 MEZ, untergehen, sodass die Totalität von Deutschland aus unbeobachtbar bleibt. Um möglichst viel von dieser Finsternis zu sehen, ist eine klare Sicht auf einen niedrigen Westhorizont erforderlich.
Die partielle Sonnenfinsternis hingegen ist in ganz Deutschland zu sehen und wird je nach Standort etwa 1,5 bis 1,75 Stunden dauern. Von Ihrem Standort hängt auch ab, wie viel von der Sonne durch den Mond verdeckt wird. Die besten Bedingungen gibt es in Deutschland in den nördlichen Küstengebieten Niedersachsens und Schleswig-Holsteins, wo ~24% der Sonne vom Mond verdeckt sein werden.

Im Südosten gibt es weniger zu sehen. In München zum Beispiel beginnt die partielle Finsternis mittags um 11:27, wenn die Sonne knapp 45 Grad hoch am Himmel steht. Zum Maximum der Finsternis um 12:12 steht die Sonne hoch im Süden und wird immerhin zu ~11% bedeckt sein. Die Finsternis endet um 12:56. Während der ganzen Zeit wird die Sonne etwa 44-45 Grad über dem Horizont stehen, eine sehr angenehme Höhe für Beobachtung und Fotografie.


Für die gefahrlose Beobachtung dieser partiellen Sonnenfinsternis können Sie zu den erschwinglichen EclipSmart-Ferngläsern von Celestron greifen, die als kompaktes Dachkantprismen-Fernglas 10x25 EclipSmart 10x25 - Dachkant Sonnen-Fernglas (#821410 , € 59,- ) und als Porroprismen-Fernglas 10x42 mit größerer Öffnung EclipSmart 10x42 - Porro Sonnen-Fernglas (#821411 , € 119,- ) erhältlich sind. Die Ferngläser verfügen über eine mehrfach vergütete Optik und ausreichend Vergrößerung, um auch Details auf der Sonnenoberfläche wie größere Sonnenflecken zu zeigen. Obwohl der Produktname vermuten lässt, dass diese Ferngläser nur für Sonnenfinsternisse geeignet wären, können sie auch für die regelmäßige Beobachtung der Sonne und der Sonnenflecken verwendet werden, und zwar zu jeder Zeit.
Diese preiswerten Sonnenferngläser haben einen fest montierten, nicht abnehmbaren Sonnenfilter vor jedem Objektiv. Sie entsprechen dem internationalen Standard für die Sonnenbeobachtung und blockieren 99,999 % des sichtbaren Lichts und die schädliche UV- und IR-Strahlung. Da die Sonnenfilter fest im Gehäuse des Fernglases verbaut sind, ist es nicht möglich, den Sonnenfilter zu vergessen oder ihn während der Beobachtung zu verlieren. So ist das Fernglas immer sicher und einsatzbereit, auch für spontane Blicke in die Sonne. Die Sonne erscheint durch dieses Fernglas in einem kühlen, neutralweißen Bild vor schwarzem Hintergrund.

Eine weitere kostengünstige Möglichkeit zur Beobachtung der Sonnenfinsternis ist unser vielseitiges TravelScope 70 Sonnensystem Edition (#822035S , € 175,- ) . Zum Lieferumfang dieses extrem reisetauglichen Refraktors mit 70 mm Öffnung und 400 mm Brennweite gehören ein leichtes Stativ, ein 5x24 Sucher, ein bildaufrichtendes Amici-Prisma und zwei Okulare für 20- und 40-fache Vergrößerung sowie ein Reiserucksack. Mit dem Amici-Prisma sehen Sie das Bild im Okular „richtig“, also so wie Sie es mit dem bloßen Auge sehen – so können Sie das Teleskop auch zur Naturbeobachtung nutzen.
Für die Sonnenbeobachtung enthält das Set einen vorgefertigten Sonnenfilter aus Baader AstroSolar-Folie für die sichere Sonnenbeobachtung. Der Filter muss immer verwendet und fest vor dem Objektiv angebracht und gesichert werden, damit Sie die Sonne gefahrlos beobachten und sogar fotografieren können (denken Sie immer daran, den Sucher abzudecken oder noch besser, ihn abzunehmen). Mit diesem Sonnenfilter vor dem Objektiv können Sie nicht nur Sonnenflecken und Sonnenfleckengruppen sehen, sondern auch die Granulation der Sonnenoberfläche erkennen. Wenn Sie den Sonnenfilter nicht verwenden, haben Sie ein Teleskop für den Nachthimmel, das Ihnen den Mond, die Planeten und Deep-Sky-Objekte wie Sternhaufen und hellere Galaxien und Nebel zeigt, außerdem können Sie es bei Tag für die Naturbeobachtung verwenden.

Eine einfache und preiswerte Möglichkeit zur Beobachtung der partiellen Sonnenfinsternis bieten die Baader AstroSolar Solar Viewer ("SoFi-Brillen"), die wie eine Sonnenbrille benutzt werden – aber immer nur mit bloßem Auge, nie hinter einem Fernglas oder Teleskopokular. Sie bieten 100% Schutz vor UV- und IR-Strahlung und reduzieren das sichtbare Licht um 99,999%. Sie sind CE / ISO zertifiziert (erfüllen also die Transmissionsvorgaben für Augensicherheit der EN ISO 12312-2:2015) und sind made in Germany.
Wenn Sie die Finsternis mit ihrem eigenen Teleskop sicher beobachten oder fotografieren wollen, können Sie auf eine breite Palette von vorgefertigten Baader-Filtern für Teleskope, Spektive oder Ferngläser zurückgreifen, oder Sie bauen einen eigenen Filter aus Baader AstroSolar Folie. Sie finden diese Produkte hier.
Wenn Sie weitere Informtionen benötigen oder Hilfe bei der Auswahl von Produkten zur Sonnenbeobachtung von Celestron oder Baader Planetarium, wenden Sie sich bitte an einen unserer autorisierten Celestron Händler oder direkt an uns.
Das Sternbild Krebs
Turning now to our constellation of the month - the constellation of the Cancer the Crab lies between the winter constellations Gemini and the spring constellation Leo. It covers just over 500 square degrees and is the 31st largest constellation in the night sky. It is not a particularly bright constellation and there are 11 IAU approved named stars the brightest of which is Tarf (Beta Cancri) at magnitude 3.5.

Obwohl dieses unscheinbare Sternbild zwischen seinen größeren Nachbarn leicht übersehen werden kann, enthält es ein paar schöne Ziele für Fernglas, Teleskop und Kamera. Die wichtigsten Ziele sind schon in kleinen Teleskopen wie dem kürzlich eingeführten preiswerten und benutzerfreundlichen Celestron StarSense Explorer 114mm Tabletop Dobson (#822125 , € 459,- ) schön zu sehen. Genau wie seine größeren Brüder mit 130mm und 150mm Öffnung sitzt dieses Teleskop auf einer transportablen Dobson-Tisch-Montierung. Wenn Sie keine geeignete Mauer o.ä. haben, auf die sie es stellen können, und trotzdem einen höheren Einblick wollen, können Sie es auch auf dem optionalen Celestron Stativ für StarSense Explorer Tabletop Dobsons (#820955 , € 179,- ) verwenden.
Obwohl dieses unscheinbare Sternbild zwischen seinen größeren Nachbarn leicht übersehen werden kann, enthält es ein paar schöne Ziele für Fernglas, Teleskop und Kamera. Die wichtigsten Ziele sind schon in kleinen Teleskopen wie dem kürzlich eingeführten preiswerten und benutzerfreundlichen Celestron StarSense Explorer 114mm Tabletop Dobson (#822125 , € 459,- ) schön zu sehen. Genau wie seine größeren Brüder mit 130mm und 150mm Öffnung sitzt dieses Teleskop auf einer transportablen Dobson-Tisch-Montierung. Wenn Sie keine geeignete Mauer o.ä. haben, auf die sie es stellen können, und trotzdem einen höheren Einblick wollen, können Sie es auch auf dem optionalen Celestron Stativ für StarSense Explorer Tabletop Dobsons (#820955 , € 179,- ) verwenden.

Das Teleksop kann mit Ihrem Handy verwendet werden, auf dem die Celestron StarSense Explorer App als "Navi" läuft. Sie verwendet die Kamera Ihres Smartphones, um ein Bild des Himmels aufzunehmen und mit einer als "Platesolving" bekannten Technik mit der Datenbank der App abzugleichen. So kann die App feststellen, wohin das Teleskop gerade zeigt – und kann Sie zu allen Zielen führen. Mit dieser Technik, die es nur von Celestron gibt, finden Sie jedes Himmelsobjekt kinderleicht. Wir stellen die StarSense Explorer Technologie hier vor, Sie können hier ein Video sehen das die StarSense Explorer App im Einsatz zeigt. Mehr über diese Reihe von Teleskopen lesen Sie hier in unserem Beitrag vom März 2024.
Zum Abschluss noch unsere Beobachtungstipps für das Sternbild Krebs:
M67 (NGC 2682): Dies ist ein weiterer offener Sternhaufen, der jedoch mit einer Helligkeit von 6,1 mag schwächer ist als Messier 44 und auch weiter entfernt liegt (2600-2900 Lichtjahre). M67 gehört mit einem Alter von drei bis fünf Milliarden Jahren zu den ältesten offenen Sternhaufen. Er hat einen scheinbaren Durchmesser von ~30 Bogenminuten (ähnlich groß wie der Vollmond an unserem Himmel). In kleinen Ferngläsern ist M67 ein länglicher Fleck, während in Teleskopen mit 150mm-200mm Öffnung mindestens 25-30 seiner Sterne aufgelöst werden. Durch Teleskope wie dem StarSense Explorer 12" Dobson (#822122 , € 2099,- ) sollten Sie in der Lage sein, mindestens 90-100 seiner Sterne zu beobachten.


M67 (NGC 2682): Dies ist ein weiterer offener Sternhaufen, der jedoch mit einer Helligkeit von 6,1 mag schwächer ist als Messier 44 und auch weiter entfernt liegt (2600-2900 Lichtjahre). M67 gehört mit einem Alter von drei bis fünf Milliarden Jahren zu den ältesten offenen Sternhaufen. Er hat einen scheinbaren Durchmesser von ~30 Bogenminuten (ähnlich groß wie der Vollmond an unserem Himmel). In kleinen Ferngläsern ist M67 ein länglicher Fleck, während in Teleskopen mit 150mm-200mm Öffnung mindestens 25-30 seiner Sterne aufgelöst werden.
Durch Teleskope wie dem StarSense Explorer 12" Dobson (#822122 , € 2099,- ) sollten Sie in der Lage sein, mindestens 90-100 seiner Sterne zu beobachten.


Caldwell 48/NGC2775 ist eine Spiralgalaxie, auf die wir genau von oben blicken. Sie hat eine scheinbare Helligkeit von ~11mag und einen Durchmesser von 4x3 Bogenminuten. Fotografien offenbaren einen deutlich sichbaren hellen Kern, der von zwei eng gewundenen Spiralarmen umgeben ist. Unter dunklem Himmel erscheint sie in kleineren Teleskopen als diffuser Lichtfleck. In Teleskopen mit 200-250mm Öffnung erscheint sie im Okular als runder Fleck hellem Kern, in dessen Randregion mit indirektem Sehen die Spiralstruktur erkennbar wird. Geräte mit einer Öffnung ab 350mm zeigen die ovale Struktur mit dem Kern, der von fein strukturierten Spiralarmen umgeben ist.

Der kleine Krebs: Zwischen Krebs und Zwillingen liegt diese kleine Gruppe aus Sternen fünfter Größe. Der flämische Astronom Petrus Plancius bildete aus ihnen einst im 16. Jahrhundert das Sternbild Cancer Minor (Kleiner Krebs). Nach etwa 100 Jahren geriet das Sternbild aber in Vergessenheit und wurde in den Sternatlanten nicht mehr als eigenes Sternbild verzeichnet. Heute ist es nur noch ein Asterismus oder auf Deutsch Sternmuster. Das Zentrum des Sternmusters wird durch den etwa 5mag hellen Stern 81 Gem markiert; das gesamte Sternmuster ist etwa 6,5 Grad groß. Damit passt es gerade noch in das Bildfeld einiger Ferngläer wie dem UpClose G2 10x50 - Porro (#824256 , € 62,- ) .
Alle Himmelsereignisse 2025
In unserer Himmelsvorschau für 2025 finden Sie ausführliche Informationen zur totalen Mondfinsternis, mehreren Planetenoppositionen und bedeutende Meteorströme wie die Perseiden und Geminiden.
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl oder Verwendung eines Celestron-Teleskops oder -Zubehörs zur Beobachtung des Nachthimmels benötigen, wenden Sie sich bitte an einen unserer autorisierten Celestron-Händler, der Ihnen gerne Ihre Fragen beantwortet.



