Im Lauf des August wird immer deutlicher, dass die Nächte wieder länger werden und der Himmel wieder dunkler (vor allem für die Sternfreunde in nördlichen Breiten). Dieser August hat einiges zu bieten: Es gibt einige nahe Begegnungen des Mondes mit den Planeten, außerdem eine sehr nahe Begegnung von Jupiter und Mars und nicht zuletzt eine Saturnbedeckung durch den Mond! Außerdem können wir uns gegen Monatsmitte auf den beliebten Perseiden-Sternschnuppenstrom freuen.
Unser Nachthimmel bietet in diesem Monat immer noch einen wirklich schönen Anblick. Wenn es nach Sonnenuntergang dunkel wird, erstrecken sich die Milchstraße und ihre reichen Sternenfelder ausgehend vom Süd-Südwest-Horizont hoch über den Himmel bis zum Nord-Nordost-Horizont. Auch wenn wir es nicht zum ersten Mal sagen: Es lohnt sich immer, die Gelegenheit zu nutzen, um in die Milchstraße einzutauchen! Erkunden Sie unsere galaktische Heimat mit einem Fernglas wie dem leichten
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mit einem weiten Sehfeld von 6,8° und lassen Sie sich überwältigen!
Nach Sonnenuntergang fliegt der Schwan hoch über unseren Köpfen, mit den angrenzenden Sternbildern Leier gleich im Westen und dem Adler im Süden. Die jeweils hellsten Sterne dieser drei Sternbilder formen das sogenannte Sommerdreieck, das wir uns noch näher anschauen werden. Auch die Planeten können wir wieder am Abendhimmel willkommen heißen: Saturn leuchtet nach Sonnenuntergang tief im Südosten. Mars und Jupiter gehen um die Monatsmitte nicht allzu lange nach Mitternacht auf. Diese beiden Planeten werden am Morgen des 14. und 15. August sehr nahe aneinander vorbeiziehen – weniger als 0,5 Grad. Mit einem Fernglas oder kleineren Teleskopen mit niedriger Vergrößerung ist das ein beeindruckendes Schauspiel, und Sie können diese Begegnung mit Ihrem Smartphone aufnehmen, das Sie z. B. mit dem Celestron NexYZ Universaler 3-Achsen Smartphone Adapter (#825821 , € 69,- ) ans Okular halten.
Weiter im Osten bereiten sich schon die Herbststernbilder wie Pegasus, Andromeda (mit der faszinierenden Andromeda-Galaxie – immer wieder ein Liebling von Beobachtern und Fotografen), Dreieck und Perseus darauf vor, in ein paar Monaten den Abendhimmel zu übernehmen. Im Lauf des Jahres werfen wir natürlich einen näheren Blick auf sie.
Highlights am Nachthimmel: August

- 4. August: Neumond
- 12. August: Mond im ersten Viertel, Maximum des Perseiden-Sternschnuppenstroms.
- 14./15. August: Sehr enge Begegnung von Mars und Jupiter im Stier. Am Morgenhimmel kommen sie sich auf weniger als 0,5 Grad (ein Vollmonddurchmesser) nahe. Das ist sowohl fotografisch als auch visuell ein sehr reizvoller Anblick. Mehr dazu weiter unten.
- 19. August: Vollmond
- 21. August: Enge Begegnung von Mond und Saturn. Bedeckung von Saturn durch den Mond am Morgenhimmel.
- 26. August: Abnehmender Halbmond
- 27. August: Enge Begegnung von Mond und Jupiter (~6 Grad) am Morgenhimmel
- 28. August: Enge Begegnung von Mond und Mars (~5 Grad) am Morgenhimmel
Im Fokus:
Komet C/2023 A3 Tsuchinshan-ATLAS, der Perseiden Meteorstrom, Saturnbedeckung durch den Mond und das Sommerdreieck
Comet C/2023 A3 Tsuchinshan-ATLAS:
Als wir diese Zeilen Mitte Juli verfassten, hatte sich die Helligkeitkeitsentwicklung des Kometen eher abgeflacht als gesteigert (siehe zum Beispiel die Lichtkurve hier). Der Kometenexperte Zdenek Sekanina des NASA JPL vermutet, dass dies auf eine Fragmentierung des Kometenkerns zurückzuführen sein könnte. Leider könnte dies bedeuten, dass dieser Komet anders als früher vorhergesagt Anfang Oktober doch kein spektakuläres Objekt für das bloße Auge sein könnte. Wir werden die Entwicklung dieses Kometen im Auge behalten und Sie auf dem Laufenden halten.
Meteorstrom der Perseiden:
Ein Ereignis, auf das sich viele Menschen freuen, ist der Perseiden-Meteorstrom. Dieser beliebte Sternschnuppenschauer dauert vom 17. Juli bis zum 24. August, wobei sein Maximum um den 12./13. August herum liegt. Da der Mond in diesem Jahr dann im ersten Viertel steht, sind die Bedingungen zur Beobachtung günstig. Die beste Zeit, um die Sternschnuppen zu beobachten oder zu fotografieren, ist ab Mitternacht.
Für die Jagd nach den Meteoriten brauchen Sie nichts weiter als Ihre Augen (und einen bequemen Stuhl oder Liegestuhl). Es bereits ist möglich, Meteore mit dem Smartphone aufzunehmen, wenn es Langzeitbelichtungen unterstützt und das Handy auf einem Stativ oder einer Ablage aufgestellt ist. Für einige Smartphones wird eine eigene iOS/Android-App benötigt, um über einen solchen Zeitraum aufnehmen zu können. Die klassische Methode zur Aufnahme von Meteorfotos ist eine DSLR oder eine spiegellose Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv auf einem stabilen Stativ wie dem
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. Oft wird empfohlen, die Kamera in einem Winkel von ca. 40-60 Grad vom Radianten weg auszurichten, da nicht alle Meteore direkt am Ausgangspunkt des Meteorstroms (dem Radiant) beginnen.
Saturnbedeckung durch den Mond:
Am Morgen des 21. August wird der Mond den Ringplanet Saturn bedecken, also vor ihm hinwegziehen. Die Bedeckung wird in München um 5:32 Sommerzeit beginnen, um 6:34 wird der Ringplanet wieder hinter dem Mond hervorkommen. Zu Beginn der Bedeckung ist es noch dunkel, während es am Ende bereits hell ist – Saturn dürfte aber hell genug sein, um am Morgenhimmel noch sichtbar zu sein.

Um dieses Ereignis zu fotografieren, bieten sich eine DSLR oder ein Planetenkamera an. Sie können auch einfach mit einem Smartphone durch das Okular Ihres Teleskops fotografieren. Verwenden Sie dazu den Lightweight Smartphone Adapter (LSA) (#2967000 , € 23,- ) oder einen Celestron , NexYZ Universaler 3-Achsen Smartphone Adapter (#825821 , € 69,- ) oder NexYZ DX 3-Achsen Smartphone Adapter Kit (#825822 , € 79,- ) .
Wenn Sie diese Bedeckung verpassen, müssen Sie nicht lange auf die nächste Chance warten: Am Abend des 4. Januar 2025 gibt es für Beobachter in Deutschland die nächste Gelegenheit.
Rund um das Sommerdreieck:
Nach Sonnenuntergang steht der Schwan hoch über unseren Köpfen, zusammen mit der Leier westlich von ihm und dem Adler im Süden. Die hellsten Sterne dieser drei Sternbilder – Albireo, Vega und Altair – bilden das Sommerdreieck. Dieses Dreieck aus Sternen ist kein offizielles Sternbild, sondern ein Asterismus – ein markantes Sternmuster. Ein weiterer schöner Asterismus, den wir in dieser Jahreszeit beobachten können, ist der Kleiderbügel im Sternbild Füchschen (siehe unten). Das Füchschen und das benachbarte Sternbild Pfeil sind beides kleine, lichtschwache Sternbilder innerhalb des Sommerdreiecks.
Dieser Teil des Himmels, insbesondere der Bereich im Schwan, ist ein wahres Paradies für Beobachter und Astrofotografen. Hier finden Sie zahlreiche Prachtstücke am Himmel, egal ob Sie mit einem Fernglas oder einem Teleskop unterwegs sind. Wer fotografieren will, findet hier eine bunte Auswahl an Zielen für alle Öffnungen und Brennweiten, die Celestron anbietet – von den handlichen Advanced VX Teleskopen über die RASA Astrografen bis hin zu den Schmidt-Cassegrains und EdgeHD-Optiken mit langen Brennweiten, die auf verschiedenen Montierungen erhältlich sind.
Für die Fotografie von Deep-Sky-Objekten kommt meist eine computergesteuerte parallaktische Montierung zum Einsatz, oder ein azimutal montiertes Teleskop auf einer Polhöhenwiege. Dieser Aufbau wird in der Regel ergänzt durch ein weiteres kleines Teleskop (oder einen Off-Axis-Guider), eine Guiding-Kamera und einen Computer mit Autoguider-Software. So kann die Montierung ein Objekt auch bei langen Belichtungszeiten pixelgenau auf dem Kamerasensor halten und sowohl mechanische Fehler als auch Fehler beim Aufstellen der Montierung ausgleichen. Das Ergebnis sind scharfe, punktförmige Sterne.
Celestron hat vor kurzem einen einzigartigen All-in-One Autoguider namens vorgestellt, der einfach wie ein Sucher auf Ihrem Teleskop montiert wird. Er erleichtert den gesamten Prozess der Nachführkontrolle ungemein und ist mit einer Vielzahl von Celestron Goto-Montierungen und Teleskopen kompatibel.
Er ist das ideale Hilfsmittel sowohl für Einsteiger in die Astrofotografie als auch für erfahrene Astrofotografen. Das kompakte Gerät beinhaltet eine einzigartige, vierlinsige 28mm-Optik mit 120mm Brennweite, eine integrierte, hochempfindliche 2,13 Megapixel-Kamera und einen On-Board-Computer mit Autoguider-Software, sodass Sie keinen zusätzlichen Laptop oder PC benötigen.
Der StarSense Autoguider verwendet außerdem die patentierte Celestron StarSense Technologie zum automatischen Alignment Ihrer Montierung am Nachthimmel. Er bietet außerdem ein hochpräzises Goto, Unterstützung beim exakten Einnorden der Montierung, Dithern und die Möglichkeit, direkt auf einen Kometen nachzuführen (der sich rasch zwischen den Sternen hindurch bewegt). Der StarSense Autoguider kann über den NexStar+ Handcontroller Ihrer Celestron-Montierung bedient werden, aber auch über die Celestron CPWI Software über einen per Kabel oder WiFi (mit einer WLAN-fähigen Montierung oder dem SkyPortal WiFi Modul) verbundenen PC und sogar über die kostenlose SkyPortal iOS/Android App. Er funktioniert mit den meisten moderneren Celestron Goto-Montierungen. Diese neue Technologie gibt es nur bei Celestron.
Wollen Sie mehr wissen? Hier finden Sie das Video zum Celestron StarSense Autoguider.
Werfen wir also einen Blick auf das Gebiet des Sommerdreiecks und auf unsere kleine Auswahl an Deep-Sky-Zielen. Um herauszufinden, wo sich die ganzen Deep-Sky-Objekte verstecken, ist die kostenlose SkyPortal Planetariums-App von Celestron für iOS/Android eine große Hilfe. Für alle, die diese und andere Ziele mit einem Teleskop beobachten möchten, das einfach einzurichten und zu bedienen ist, empfehlen wir wärmstens die StarSense Explorer Dobson-Teleskope, die mit Öffnungen von 130 mm bis 300 mm (12") erhältlich sind und die StarSense Explorer Technologie von Celestron für eine genaue Ausrichtung des Teleskops nutzen.
Adler: Eines von 15 Sternbildern, die auf dem Himmelsäquator liegen. Er enthält acht Sterne mit Eigennamen, von denen drei heller als dritte Größe leuchten – dafür enthält er keine Einträge aus dem berühmten Messier-Katalog.

NGC6781: Dieser planetarische Nebel mit 11,4 mag und einem Durchmesser von 1,8’ kann in Teleskopen ab 6” Öffnung gesehen werden. Größere Teleskope offenbaren dann auch die Bereiche des Nebels mit unterschiedlichen Helligkeiten. Im Allgemeinen werden für seine Beobachtung Vergrößerungen ab 100x empfohlen.
NGC6760: Dieser Kugelsternhaufen erreicht eine Helligkeit von 9,1 mag bei einem Durchmesser von etwa 5’, sodass er bereits in der Reichweite von größeren Ferngläsern wie dem Celestron SkyMaster 15x70 liegt – und ist somit natürlich auch ein schönes Ziel für kleinere Teleskope.
Eingekeilt zwischen Adler und Schwan liegen zwei kleine Sternbilder, fast im Zentrum des Sommerdreiecks – Füchschen und Pfeil:
Füchschen: Dieses kleine, unauffällige Sternbild mitten im Sommerdreieck enthällt keine Sterne heller als vierte Größe. Hier liegen zwei sehr interessante Beobachtungsziele:


- Messier 27: Der Nebel wird oft als Hantel-Nebel bezeichnet, weil sein zentraler Kernbereich zwei markante Ausläufer hat. Er war der erste planetarische Nebel, der entdeckt wurde. M27 hat einen Durchmesser von ~8 Bogenminuten und eine scheinbare Helligkeit von ~7,5 mag, sodass er in Ferngläsern und kleinen Teleskopen gesehen werden kann.
- Der Kleiderbügel: Dieser Asterismus ist eine hübsche Gruppe aus 10 Sternen zwischen ~5. und ~7. Größenklasse in Form eines Kleiderbügels (der im Fernglas auf dem Kopf steht). Sechs der Sterne, die in einer Linie stehen, überspannen etwa 1,3 Grad und können unter guten Bedingungen mit bloßem Auge gefunden werden. Dieser Sternhaufen ist auch als Brocchi's-Haufen, Collinder 399 oder Al Sufi-Haufen bekannt, nach dem persischen Astronomen, der ihn 964 n. Chr. entdeckte.
Pfeil: Dieses kleine Sternbild enthält nur vier hellere Sterne, von denen keiner heller als 3. Größe leuchtet.
- Messier 71: Dieser lockere kleine Kugelsternaufen mit einer scheinbaren Helligkeit von ~6,1mag und einem Durchmesser von 7.2’ erscheint als kleiner, runder Lichtfleck, wenn man ihn in einem Fernglas wie dem SkyMaster 20x80 (#821440 , € 219,- ) beobachtet. Ein kleines Teleskop wie der Celestron StarSense Explorer 150mm Tisch-Dobson (oder größere Geräte) zeigen hier mehr Sterne.
Leier: Das kleine Sternbild Leier enthält mit Wega den fünfthellsten Stern am Nachthimmel. Wega hat eine Helligkeit von +0,03 mag, eine zirkumstellare Staubscheibe und möglicherweise einen Planeten von Jupitergröße. Der Stern Epsilon Lyrae ist ein Mehrfachsternsystem, das oft als „Vierfachstern in der Leier" bezeichnet wird und mit einem kleinen Teleskop gesehen werden kann.

- M57: Der Ringnebel ist einer der am häufigsten beobachteten und fotografierten planetarischen Nebel am Nachthimmel und einer von nur vier Vertretern dieser Art im Messier-Katalog. Er befindet sich etwa in der Mitte zwischen den beiden untersten Sternen des Sternbilds – Beta und Gamma Lyrae. Mit einer scheinbaren Helligkeit von 8,8 mag und einer Größe von ~1,5x1,0 Bogenminuten ist er am besten in Teleskopen mit mindestens 6" oder 8" Öffnung und langer Brennweite zu sehen und zu fotografieren. Der Zentralstern des Nebels hat eine Helligkeit von 14,8 mag und bleibt daher Geräten mit wesentlich größerer Öffnung vorbehalten.
Schwan: Gehen wir nun in den Norden des Sommerdreiecks in ein Gebiet, das bei Fotografen wie auch visuellen Beobachtern gleichermaßen beliebt ist. Die hellsten Sterne des Schwans werden gelegentlich auch als "Kreuz des Nordens" bezeichnet.

Celestron Origin – Intelligent Home Observatory
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mit 6" RASA.- Albireo (Beta Cygni): Mit seinem auffälligen Farbkontrast ist Albireo einer der schönsten Doppelsterne. Der goldgelbe, 3,1 mag helle Haupstern steht 34,3 Bogensekunden neben seinem 5,1 mag hellen, blauen Begleiter. Schon mit so kleinen Ferngläsern wie einem Celestron UpClose G2 10x50 - Porro (#824256 , € 62,- ) können Sie versuchen, das Paar zu trennen.
- IC5146: Der Kokon-Nebel ist ein Sternentstehungsgebiet mit einem eingebettetem offenen Sternhaufen mit 7,2 mag Helligkeit und etwa 10 Bogenminuten Durchmesser. Wenn Sie den Kokon auf Bildern nicht ganz zentrieren, können Sie die Staubwolken erkennen, die er "hinter sich herzuziehen" scheint.

- NGC6946: Diese Spiralgalaxie, auf die wir "Face-On" blicken (also genau von oben), hat eine Helligkeit von 9,6 mag und einen Durchmesser von etwa 13 Bogenminuten. Schätzungsweise 25 Millionen Lichtjahre trennen uns von ihr. Sie wird manchmal auch Feuerwerksgalaxie genannt, da in ihr im letzten Jahrhundert gleich zehn Supernovae beobachtet wurden – viel im Vergleich zu den ~2, die in unserer Galaxis in den letzten ~100 Jahren gesichtet wurden.
- NGC7000: Dieser Nebel ist besser bekannt als Nordamerikanebel, da seine Form an besagten Kontinent erinnert. Er hat eine scheinbare Helligkeit von 4 mag, einen Durchmesser von etwa 100 Lichtjahren und ist wahrscheinlich 1600 Lichtjahre von der Erde entfernt. An unserem Himmel erscheint der Nebel sehr groß und bedeckt eine Fläche von vier Vollmonden. Daher ist seine Oberflächenhelligkeit sehr gering, bei niedriger Vergrößerung ist er an dunklen Standorten trotzdem in Teleskopen und sogar in Ferngläsern zu erkennen
- NGC6888: Der Crescent- oder Sichel-Nebel hat eine scheinbare Helligkeit von 7,5 mag und eine Größe von ~18 x 12 Bogenminuten. Der Nebel entsteht durch den Stern HD 192163 (WR 136), eine heißen, alten und schweren Stern, der rasch viel Masse durch seine starken Sternwinde verliert – er ist ein so genannter Wolf-Rayet-Stern. In kleineren Teleskopen ist er eine Herausforderung, Teleskope ab 8" Öffnung und der Einsatz eines UHC-L oder OIII-Filters erhöhen die Erfogsaussichten.
Der Schleiernebel: Der etwa 90 bis 110 Lichtjahre große Cirrus- oder Schleiernebel ist der im Okular sichtbare Teil des Cygnus-Bogens, eines 1500 Lichtjahre entfernten Supernovaüberrests. Der Cygnus-Bogen, so wie wir ihn am Himmel sehen, erstreckt sich über etwa drei Grad (~6 Vollmonddurchmesser). Der Schleiernebel besteht aus drei Teilen:
- Der Westliche Schleiernebel (NGC 6960) wird auf Englisch gelegentlich auch Witch’s Broom genannt, der Hexenbesen.
- Fleming’s Dreieck (oder Pickering’s Dreieck) liegt am Nordrand zwischen zwischen der Ost- und der Westhälfte.
- Der Östliche Schleiernebel enthält drei helle Bereiche – NGC6992, NGC6995 und IC1340.
Obwohl der Schleiernebel alles in allem eine scheinbare Helligkeit von etwa 7 mag hat, verteilt sie sich über ein großes Gebiet, sodass er nur eine geringe Oberflächenhelligkeit hat und ein herausforderndes Ziel ist, wenn man keinen sehr dunkeln Himmel hat. Ein OIII-Filter kann bei der Beobachtung helfen. Wer ihn lieber fotografieren will: Ein Großteil des Schleiernebels passt auf einen APS-C-Sensor, wenn Sie einen
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Alle Himmelsereignisse 2024
In unserer Himmelsvorschau für 2024 finden Sie ausführliche Informationen zu Sonnenwenden, Meteoren, Sonne, Mond, Planeten und Finsternissen.
Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl oder Verwendung eines Celestron-Teleskops oder -Zubehörs zur Beobachtung des Nachthimmels benötigen, wenden Sie sich bitte an einen unserer autorisierten Celestron-Händler, der Ihnen gerne Ihre Fragen beantwortet.




