Sind Sie Landschafts-, Porträt- oder Tierfotograf und fotografieren Sie normalerweise nur tagsüber oder bei Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang?
Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Ihnen möglicherweise viele Fotomotive entgehen, weil Sie nur „die halbe Geschichte” Ihrer Umgebung einfangen? Nutzen Sie Ihre Kamera doch auch, um die Magie des Nachthimmels und die Weite unseres Kosmos zu erkunden!
Wenn Sie Vögel im Flug oder Landschaftspanoramas fotografieren, sind Ihre Motive in der Regel nur wenige Meter oder Kilometer entfernt. Bei der Beobachtung und Fotografie des Nachthimmels fangen Sie dagegen Licht ein, das oft Hunderte, Tausende oder sogar Millionen von Jahren durch die Weiten des Weltraums gereist ist – Sie machen nicht nur ein Foto, sondern halten zugleich uralte Photonen aus einer kosmischen Vergangenheit fest, deren Reise begann, lange bevor die Menschheit jemals zum Nachthimmel aufblickte und ihn bestaunte!
Das Fotografieren des Nachthimmels und der Himmelsobjekte wie unseres Mondes, der Planeten und Deep-Sky-Objekte (das sind Nebel, Galaxien und Sternhaufen) wird als Astrofotografie bezeichnet. Celestron stellt eine breite Auswahl an hochwertigen Teleskopen und Zubehör für jedes Budget her, damit Sie sich den fotografischen Herausforderungen des Nachthimmels stellen können.
Die Astrofotografie ist eine Entdeckungsreise – Sie erkunden sowohl den Nachthimmels als auch Ihre eigenen Fähigkeiten. Jede Ausrüstungsstufe eröffnet neue Möglichkeiten, von weitläufigen Sternenlandschaften bis hin zu hochauflösenden Bildern von Nebeln und fernen Galaxien.
Der Einstieg: Eine Kamera auf einem Stativ
Fast jeder Astrofotograf hat seine Reise ganz einfach begonnen, nur mit einer Kamera und einem stabilen Stativ wie
TrailSeeker Stativ
TrailSeeker Stativ
(#820980 ,
€
169,-
)
oder dem
Premium-Stativ Regal
(#820979 ,
€
299,-
)
. Mit einer DSLR oder einer spiegellosen Systemkamera und einem Weitwinkel- bis Standardobjektiv (oder sogar mit einem Smartphone mit Stativadapter) können Sie bereits faszinierende Aufnahmen des Nachthimmels erzielen. Mit wenig technischem Aufwand fotografieren Sie so Strichspuren von Sternen, ganze Sternbilder und natürlich die Milchstraße – das leuchtende Band, das sich über den Himmel erstreckt und unsere galaktische Heimat ist. Auch einige der helleren Deep-Sky-Objekte wie Nebel und Galaxien sind in Ihrer Reichweite. Sogar die Internationale Raumstation, die mit atemberaubenden 28.000 km/h in 400 km Höhe über uns ihre Bahn zieht, kann auf den Aufnahmen auftauchen! Wer weit genug im Norden wohnt, kann auch das Tanzen des Polarlichts festhalten.
Ein Stativ sorgt für die nötige Stabilität bei Langzeitbelichtungen und verhindert, dass die Sternbilder durch kleinste Erschütterungen verwackeln. Schalten Sie den Bildstabilisator aus, er ist bei Aufnahmen mit Stativ an windgeschützten Orten nicht nötig. Sie können mit ISO, Blende und Verschlusszeit experimentieren und so Erfahrungen mit den Grundlagen der Astrofotografie sammeln. Es ist eine Phase der Entdeckung: Sie lernen, wie sich Licht und Kamera in der Dunkelheit verhalten, wie sich die Erdrotation auf die Sterne auswirkt und dass Geduld genauso wichtig ist wie die Ausrüstung.
Im Folgenden finden Sie einige Beispiele dafür, was Sie mit einer DSLR, einer spiegellosen Kamera oder einem Smartphone auf einem Stativ erreichen können.




Polarlicht-Fotografien mit einer DSLR und einem Smartphone (oben links und rechts); Leuchtende Nachtwolken mit Smartphone und DSLR (unten links und rechts)
Der nächste Schritt: Erste Bilder durch das Teleskop mit dem Celestron NexYZ
Der nächste Schritt eröffnet Ihnen eine völlig neue Welt: Wenn Sie ein Smartphone hinter das Okular eines Teleskope setzen (oder das eines Fernglases oder Spektivs), können Sie überraschend scharfe Aufnahmen vom Mond, den Planeten und sogar einigen der helleren Deep-Sky-Objekte schießen.
Celestron bietet eine einzigartige, benutzerfreundliche und preiswerte Möglichkeit zum Anschluss eines Smartphones an das Okular. Der patentierte NexYZ Universaler 3-Achsen Smartphone Adapter (#825821 , € 69,- ) ermöglicht eine stabile Verbindung von Okular und Handy. Mit dem einzigartigen Verstellsystem wird die Kamera in drei Achsen auf das Okular ausgerichtet, sodass Sie die bestmöglichen Bilder erzielen können.

Richtig einfach wird das zusammen mit einem der Celestron StarSense Explorer Teleskope (bei denen die Celestron StarSense Explorer Technologie wie bei dem
StarSense Explorer LT 80AZ
StarSense Explorer LT 80AZ
(#822101 ,
€
269,-
)
. Die Krater, Schluchten und Wälle des Erdmondes sind dann ebenso in Reichweite wie Details auf Jupiter und Saturn.
Die einfache Handhabung des NexYZ kann aus einer spontanen Beobachtungsnacht eine Fotosession machen, in der Sie überraschende Details festhalten. So schlagen Sie die Brücke zwischen dem entspannten visuellen Beobachten und den ersten Schritten in der Astrofotografie. Die Handykamera eröffnet somit Einsteigern und Hobbyfotografen die Türe zur Astrofotografie, ohne dass gleich spezielle Kameras und ausgefeilte Montierungen nötig sind.
Hier sind noch einige Bilder, die Matt Dow mit einem iPhone 8 und dem Celestron NexYZ an verschiedenen Teleskopen gelungen sind.




* Das endgültige Ergebnis und die sichtbaren Details hängen vom verwendeten Teleskop ebenso ab wie von Faktoren wie Luftunruhe, Fokussierung und Bildbearbeitung.
Smarte Fotografie: Celestron Origin
Aus diesen ersten Schritten heraus stellt das
Celestron Origin – Intelligent Home Observatory
Celestron Origin – Intelligent Home Observatory
(#821880 )
einen Sprung in eine völlig andere Welt, voll von Automatisierung und ausgeklügelter Technik.
Das Celestron Origin ist ein vollständiges, gut transportables und leicht aufzubauendes Alles-in-einem-System. Sein Herzstück ist ein professionelles Teleskop mit 150mm Öffnung, das mit f/2 sehr schnell und kompakt ist. Celestron hat diesen Rowe-Ackermann Schmidt Astrograf (kurz: RASA) speziell für Weitfeld-Aufnahmen entwickelt. Die Kamera (die in Zukunft durch neuere Modelle ersetzt werden kann) hat einen lichtempfindlichen Sony CMOS Sensor; die App zur Bedienung bietet auch eingebaute KI-basierte Algorithmen für die Bildbearbeitung.
Anders als bei klassischen Teleskopen automatisiert das Origin den gesamten Workflow von der Teleskop-Einrichtung über die Bildaufnahme bis zur Bildverarbeitung: Das Alignment der Montierung auf die Referenzsterne am Himmel, das Fokussieren, die Nachführung und sogar das Live-Stacking der Aufnahmen laufen automatisch ab. Das Stacking liefert im Vergleich zu den Einzelaufnahmen hellere und rauschärmere Bilder der Deep-Sky-Objekte, und Sie sehen das Ergebnis noch während die Aufnahme läuft, statt erst zuhause am PC!
Es gibt keine unordentlichen Kabel, über die man stolpern könnte, und keine Computer und komplexe Software, die konfiguriert werden müssen – alle diese Funktionen und Merkmale werden drahtlos über die Celestron Origin App von Ihrem iOS/Android Smartphone oder Tablet aus gesteuert! Sie sind sich nicht sicher, welche Objekte Sie gerade fotografieren können? Das Origin bietet Ihnen eine Auswahl der besten gerade sichtbaren Ziele. Sie können sogar planen, wann die Bilder verschiedener Motive aufgenommen werden sollen.
Innerhalb weniger Minuten erzeugt das Origin dann lebendige, detailreiche Bilder von Nebeln und Galaxien. Mit einem herkömmlichen Teleskop, das erst manuell eingerichtet werden muss und bei dem Kamera und Montierung über einen Laptop mit spezieller Software gesteuert werden, würde ein Einsteiger dafür deutlich länger benötigen – von der anschließenden Bildbearbeitung gar nicht zu reden! Sie können die Bilder sogar direkt von der App auf Ihren Smart-TV übertragen, um Ihre Familie und Freunde zu beeindrucken.
Auf unserem Messestand zeigen wir das Origin mit dem neuen, lichtempfindlichen
StarSense Autoguider V2
StarSense Autoguider V2
(#825116 ,
€
879,-
)
und der
Polhöhenwiege NexStar Evo/SE und Celestron Origin
Polhöhenwiege NexStar Evo/SE und Celestron Origin
(#820953 ,
€
499,-
)
. ). Diese beiden optionalen Zubehörteile ermöglichen es, die einzelnen Aufnahmen noch wesentlich länger zu belichten, was letztlich zu Bildern mit zusätzlichen Details führt.
Für viele Benutzer ist das Origin eine echte Revolution. Mit ihm können Sie in die ambitionierte Astrofotografie einsteigen und qualitativ ansprechende Bilder erzielen, ohne sich mit der steilen Lernkurve komplexer klassischer Astrofotografie-Setups abzumühen. Das ist fast wie eine vollständige, eigene Sternwarte, die Ihnen das unsichtbare Universum in Echtzeit zeigt.
Hier finden Sie einige Aufnahmen, die mit dem Origin entstanden sind:



Fortgeschrittene Systeme: CGX 11" EdgeHD & 8" RASA auf AVX
Am Endpunkt der Reise in die Astrofotografie stehen spezielle Hochleistungs-Setups wie der Celestron 8" RASA auf einer Advanced VX Montierung oder die Celestron CGX Montierung mit einem 11" EdgeHD.
Der
Advanced VX (AVX) 800 RASA
Advanced VX (AVX) 800 RASA
(#821741 ,
€
3599,-
)
ist ein handliches Kraftpaket für die Aufnahme großer Bildfelder. Das Teleskop arbeitet (wie sein kleinerer Bruder im Origin) mit einer extremen Lichtstärke von f/2,0. Das Teleskop sitzt auf der computergesteuerten parallaktischen AVX-Montierung von Celestron, die präzise Nachführung und GoTo-Funktionalität in einem transportablen, bezahlbaren Paket vereint und ein beliebtes Set für Einsteiger und fortgeschrittene Astrofotografen ist. Diese Kombination eignet sich hervorragend für die Aufnahme von ausgedehnten Nebeln und Sternenfeldern bei kurzen Gesamtbelichtungszeiten.
Nachfolgend finden Sie einige Bilder, die Chris Hendren mit dem RASA 8" auf der Advanced VX-Montierung aufgenommen hat und die zeigen, was mit einer solchen Teleskopausrüstung erreicht werden kann.





Die Plejaden im Stier

Im Gegensatz dazu bieten das CGX 1100 EdgeHD (#823227X , € 6899,- ) ein kleineres Öffnungsverhältnis und eine sehr lange Brennweite. Die EdgeHD-Teleskope von Celestron profitieren außerdem von einem komafreien, geebneten Bildfeld für die Astrofotografie (und die visuelle Beobachtung), die zu scharfen, punktförmigen Sternen über das gesamte Sichtfeld führt. Damit eignet es sich ideal für die hochauflösende Abbildung von Galaxien, Galaxienhaufen, planetarischen Nebeln und auch für die Aufnahme hochauflösender Planetendetails mit modernen Kameras, deren kleine Pixel die Auflösung des Teleskops erst ausschöpfen. Das Teleskop ist auf der robusten und strapazierfähigen parallaktischen CGX-Montierung montiert, die die notwendige Stabilität und Präzision bei der Nachführung bietet, die für Langzeitbelichtungen mit solchen Teleskopen mit großer Öffnung erforderlich ist.
Unten finden Sie Bilder verschiedener Himmelsobjekte, die Dylan O'Donnell mit einem 11-Zoll-EdgeHD aufgenommen hat.




Zusammen stellen diese Setups die Spitze der Amateur-Astrofotografie dar. Sie decken sowohl Details (EdgeHD) als auch Übersicht (RASA) bei der Erforschung des Kosmos ab.
Die Stationen Ihrer Reise in die Astrofotografie
In der Astrofotografie geht es nicht darum, gleich die modernste und komplexeste Ausrüstung anzuschaffen – es geht darum, mit jedem Schritt mehr zu lernen. Was mit einem Stativ und dem Wunsch beginnt, den Kosmos im Bild festzuhalten, entwickelt sich zu einer vielschichtigen Reihe von Werkzeugen, die jeweils neue Aspekte des Universums offenbaren – vom gelegentlichen Sterngucker zum engagierten Astrofotografen.
Die einfache Kamera auf einem Stativ vermittelt Geduld und Grundlagen und hat ihre ganz eigenen Motive, die für Teleskope zu ausgedehnt sind. Der NexYZ kann je nach verwendetem Teleskop die Faszination der Aufnahme von Mond- und Planetendetails vermitteln. Das Celestron Origin macht die Deep-Sky-Fotografie zugänglich. Die EdgeHD/RASA-Systeme bedienen professionelle Ansprüche.
Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf und hat seinen eigenen Reiz. Ganz gleich, ob Sie Ihre erste Strichspur aufnehmen oder stundenlang Galaxiedaten sammeln, die Reise selbst ist so weit und inspirierend wie das Universum, das Sie fotografieren.
Wenn also die Sonne untergeht, der Himmel sich verdunkelt und die Sterne erscheinen, gehen Sie nicht gleich ins Bett, sondern gehen Sie hinaus und halten Sie die Wunder des Nachthimmels und des Universums, in dem wir leben, fest... und wenn die Sonne aufgeht – dann ist es Zeit für einen wohlverdienten Schlaf!
Wir von Celestron wünschen Ihnen einen klaren Himmel!
Stationen der Astrofotografie
| Ausrüstung | Fotomotive | Vorteile | Herausforderungen | Praktische Tipps |
|---|---|---|---|---|
| Stativ + Kamera | Strichspuraufnahmen, Sternbilder, Milchstraße, Meteore, Polarlicht | Einfach, transportabel, günstig; lehrt die Grundlagen | Beschränkt auf Übersichtsaufnahmen; keine Detailaufnahmen von Planeten oder Deep-Sky-Objekten | RAW-Bilder aufnehmen; mit Belichtungszeit und ISO experimentieren |
| Celestron NexYZ + Smartphone + Teleskop / Fernglas / Spektiv | Mond, Planeten, helle Sternhaufen und Nebel | Einfacher Einstieg in die Astrofotografie; günstig, macht Spaß | Die Handykamera limitiert die Ergebnisse; empfindlich für Vibrationen, schwer fokussierbar | Beginnen Sie mit dem Mond; Fokus und Belichtungszeit sperren; Timer oder Fernauslöser verwenden; sorgfältig in allen drei Achsen ausrichten |
| Celestron Origin (Smart Teleskop) | Nebel, Galaxien, Kometen, Sternhaufen in Farbe | Transportabel, vollautomatisch; Live-Stacking; Ergebnisse sofort sichtbar | Wenig Kontrolle; begrenzte Öffnung im Vergleich zu großen Systemen | Überlassen Sie die Einrichtung der Automatik; Experimentieren Sie mit der Bildausrichtung; teilen Sie die Livebilder mit anderen; die Bilder werden mit längerer Integrationszeit besser, was Sie live verfolgen können |
| Celestron 8" RASA + Advanced VX | Ausgedehnte Nebel, Sternhaufen und große Galaxien | Ultra-schnelles f/2.0 System; benötigt nur kurze Belichtungszeiten für Deep-Sky-Objekte | Empfindlich auf die Ausrichtung des Kamerasensors, nur Fotografie, keine visuelle Beobachtung möglich | Achten Sie auf den korrekten Kamera-Abstand; verwenden Sie bei Lichtverschmutzung Schmalbandfilter; große Ziele wie Orion- oder Nordamerikanebel sind ideal |
| Celestron CGX + 11" EdgeHD | Galaxien, Planetarische Nebel, hochaufgelöste Planetenfotografie | Lange Brennweite; ebenes, komafreies Bild, professionelles Optik-System | Schwer, benötigt genaue Nachführung oder Guiding, Optik muss sauber justiert sein | Tarieren Sie das Teleskop sorgfältig aus; verwenden Sie einen Autoguider; überprüfen Sie die Justage regelmäßig; fotografieren sie kleine, detailreiche Ziele |

