Celestron

Die Celestron Himmelsvorschau 2026

Lee Sproats
Lee Sproats
/
21. Januar 2026
13293

Planen Sie Ihre Beobachtungsziele!

Schnappen Sie sich Ihr Teleskop und erkunden Sie das Universum.

In diesem Beitrag wollen wir uns einige Himmelsereignisse ansehen, die uns im kommenden Jahr erwarten.

Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen

Sonnenwenden und Tagundnachtgleichen sind Ereignisse, die aus der Umlaufbahn der Erde um unsere Sonne und der Neigung der Erdachse resultieren. Sie markieren den Wechsel der Jahreszeiten und treten jeweils zweimal pro Jahr auf. Eine Sonnenwende findet statt, wenn die Sonne im Dezember am kürzesten Tag des Jahres (von der nördlichen Erdhalbkugel gesehen) am tiefsten am Himmel steht, und die andere, wenn sie im Juni am längsten Tag des Jahres am höchsten steht. Im März und September gibt es zwei Tagundnachtgleichen, an denen Tag und Nacht ähnlich lang dauern. Die Daten der Tagundnachtgleichen und Sonnenwenden für 2026 sind:

  • 20. März – Frühlings-Tagundnachtgleiche, um 15:46 Uhr MEZ. Markiert den ersten Tag des Frühlings auf der Nordhalbkugel.
  • 21. Juni – Sommersonnenwende, um 10:24 Uhr MESZ. Markiert den ersten Tag des Sommers auf der Nordhalbkugel.
  • 23. September – Herbsttagundnachtgleiche, um 02:05 Uhr MESZ. Markiert den ersten Tag des Herbstes auf der Nordhalbkugel.
  • 21. Dezember – Wintersonnenwende, um 21:50 Uhr MEZ. Markiert den ersten Tag des Winters auf der Nordhalbkugel.

Meteorströme und andere Ereignisse für das bloße Auge

Meteore oder Sternschnuppen sind helle Lichterscheinungen, die man als kurzlebige Leuchtspur am Himmel sieht, wenn ein Stückchen Weltraumgestein (Meteoroid) in die Erdatmosphäre eintritt und aufgrund der Reibung verglüht. Meteorschauer treten auf, wenn die Erde durch eine Trümmerwolke fliegt, die Kometen oder Asteroiden auf ihrer Bahn um die Sonne zurückgelassen haben. Der Höhepunkt eines Meteoritenschauers wird erreicht, wenn wir den dichtesten Teil des Trümmerstroms durchqueren und die meisten Meteore sehen. Um Meteore oder Meteoritenschauer zu beobachten, braucht man nichts weiter als seine Augen, dazu vielleicht noch einen bequemen Stuhl oder eine Liege und eine warme Decke oder eine Wärmflasche für die langen Stunden unter dem Sternenhimmel, in denen man darauf wartet, dass ein Meteor über den Himmel schießt. Weitere Informationen zu Meteoritenschauern finden Sie beim VdS-Arbeitskreis Meteore.

Nachstehend finden Sie eine Tabelle mit einer Auswahl der wichtigsten Meteoritenschauer, die im Jahr 2026 zu sehen sein werden.

MeteorstromSichtbarkeits-zeitraumMaximumStündliche Rate (geschätzt)Mondphase
Quadrantiden28. Dez. - 12. Jan.3./4. Januar120Vollmond
Lyriden14. - 30. April22./23. April18zunehmender Halbmond
Eta Aquariiden19. Apr. - 28. Mai6. Mai40abnehmender Vollmond
Perseiden17. Juli - 24. Aug.13. August100Neumond
Draconiden6. - 10. Oktober9. Oktober10fast Neumond
Orioniden2. Okt. - 7. Nov.21. Oktober20zunehmender Halbmond
Leoniden6. - 30. November18. November15Halbmond
Geminden4. - 20. Dezember14. Dezember120abnehmender Halbmond

Neben Meteoren gibt es noch weitere ausgedehnte Phänomene am Himmel zu sehen, wie beispielsweise Polarlichter im Winter und leuchtende Nachtwolken (NLC), die in nördlichen Breitengraden vom späten Frühjahr bis zum Spätsommer zu sehen sind.

Wenn Sie Meteore oder Polarlichter fotografieren möchten, benötigen Sie als Grundausstattung eine DSLR oder eine spiegellose Kamera mit Weitwinkelobjektiv oder ein Smartphone (mit Stativadapter) sowie ein geeignetes Stativ wie beispielsweise das TrailSeeker Stativ TrailSeeker Stativ TrailSeeker Stativ (#820980 , € 169,- ) . Ein Fernauslöser ist hilfreich, um verwackelte Bilder zu vermeiden. Für NLCs können Sie Weitwinkelobjektive verwenden, um ein Gefühl für ihre Größe zu vermitteln, aber auch Standard- oder mittlere Teleobjektive eignen sich, um die feineren Details festzuhalten. Tipps zur Meteoritenfotografie finden Sie auf der NASA-Seite "How to Photograph a Meteor Shower”.

Die Sonne und Sonnenfinsternisse

Unsere Sonne

Im Jahr 2025 war unser nächstgelegener Stern weiterhin aktiv, sodass zahlreiche Sonnenflecken und Sonnenfleckengruppen sowie Polarlichter beobachtet und fotografiert wurden. Obwohl die Sonne den Höhepunkt ihres aktuellen Sonnenzyklus bereits überschritten hat, dürfte sie auch in diesem Jahr weiterhin häufig Sonnenflecken und Sonnenfleckengruppen, erhöhte Sonnenaktivität und beeindruckende Polarlichter hervorbringen. Auch 2026 ist also noch eine gute Zeit, um unsere dynamische und aktive Sonne zu studieren.

Vergessen Sie niemals, dass bei der Beobachtung oder Fotografie der Sonne äußerste Vorsicht und die Verwendung geeigneter, sicherer Sonnenfilter unerlässlich sind. Wenn es um die Sonne geht, muss Sicherheit IMMER an erster Stelle stehen: Schauen Sie NIEMALS ohne einen geeigneten Sonnenfilter in die Sonne! Die Beobachtung der Sonne ist gefährlich und kann zu dauerhaften Schäden an den Augen oder Kameras führen. Verwenden Sie immer einen geeigneten Sonnenfilter!

Alles Baader-Zubehör für die Sonnenbeobachtung und weitere Informationen finden Sie auf https://www.baader-planetarium.com/en/solar.html.

Um die Sonne sicher visuell oder fotografisch zu beobachten, bietet Baader Planetarium eine Reihe von geeignetem Zubehör an. Die visuelle und fotografische AstroSolar-Folie ist äußerst beliebt und ermöglicht es Ihnen, Ihren eigenen Filterhalter passend zu Ihrer Ausrüstung zu bauen. Außerdem gibt es eine Reihe von vorgefertigten Filtern in verschiedenen Größen, die mit der AstroSolar-Folie ausgestattet sind und für Kameraobjektive, Ferngläser, Spektive und große Teleskope geeignet sind.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Bevor Sie Ihr Teleskop für die Sonnenbeobachtung aufbauen, können Sie auf der GONG-Webseite die Sonnenaktivität überprüfen. Diese Webseite nutzt Echtzeitdaten von verschiedenen Sonnenobservatorien auf der ganzen Welt, die die Sonne in verschiedenen Wellenlängen zeigen.

Totale Sonnenfinsternis am 12. August 2026

Für viele ist das astronomische Highlight des Jahres 2026 die Sonnenfinsternis am Mittwoch, dem 12. August. Von Deutschland aus wird sie am späten Nachmittag zu sehen sein, allerdings nur als partielle Sonnenfinsternis. Für diejenigen, die reisen möchten, um dieses großartige Schauspiel zu sehen, verläuft die Totalitätszone vom Westen Islands über den Atlantik bis westlich von Irland. Anschließend überquert sie die Nordküste Spaniens vom Westen Bilbaos bis zur Südostküste einschließlich Valencia und in Richtung Palma.

Nachfolgend finden Sie die maximale Verdunkelung der Sonne durch den Mond für einige Orte in Deutschland:

  • Hamburg/Berlin ~85 %
  • Düsseldorf/Frankfurt/München ~88 %
  • Stuttgart ~89 %

Von München aus beginnt die Sonnenfinsternis um 18:23 Uhr MESZ, wenn die Sonne etwa 10 Grad über dem Horizont steht. Zum Zeitpunkt der maximalen Bedeckung um 19:15 Uhr MESZ wird die Sonne knapp 2 Grad über dem westlichen Horizont stehen – der Sonnenuntergang erfolgt bereits etwa 15 Minuten später. Um die Sonnenfinsternis zu sehen oder zu fotografieren, müssen Sie also einen Ort mit einem niedrigen und flachen Horizont finden. Die geringe Höhe zum Zeitpunkt der maximalen Bedeckung kann jedoch für fantastische Landschafts- oder Stadtansichten sorgen!

Auf dieser interaktiven Karte zur Sonnenfinsternis können Sie sehen, wie viel von der Sonne verdeckt sein wird und wann die Sonnenfinsternis an Ihrem Standort beginnt und endet: http://xjubier.free.fr/en/site_pages/solar_eclipses/TSE_2026_GoogleMapFull.html

Weitere Informationen über diese und andere bevorstehende Sonnenfinsternisse der nächsten Jahre, die von Europa aus sichtbar sind, finden Sie in unserem eigenen Beitrag hier.

Bei der Beobachtung oder Aufnahme einer partiellen Sonnenfinsternis (oder der partiellen Phase einer totalen Sonnenfinsternis) ist äußerste Vorsicht geboten. Es muss immer ein geeigneter, sicherer Sonnenfilter verwendet werden. Wenn es um die Sonne geht, muss Sicherheit IMMER an erster Stelle stehen: Schauen Sie NIEMALS ohne einen geeigneten Sonnenfilter in die Sonne! Die Beobachtung der Sonne ist gefährlich und kann zu dauerhaften Schäden an den Augen oder Kameras führen. Verwenden Sie immer einen geeigneten Sonnenfilter!

Um die partielle Sonnenfinsternis (oder die partiellen Phasen der totalen Sonnenfinsternis) sicher beobachten zu können, bietet Baader Planetarium seine CE/ISO-zertifizierten Sonnenfinsternisbrillen in Silber/Gold an, die wie eine normale Brille getragen werden, 99,999% der Sonnenstrahlung blockieren und 100 % UV- und IR-Schutz bieten. Diese sind jetzt in drei verschiedenen Rahmen-Designs erhältlich.

CE/ISO-zertifizierte Silver/Gold Solar Eclipse Viewer Sonnenfinsternisbrillen von Baader Planetarium

Um die Sonne und die Sonnenfinsternis aus nächster Nähe zu beobachten, bietet Celestron die EclipSmart 10x25 - Dachkant Sonnen-Fernglas EclipSmart 10x25 - Dachkant Sonnen-Fernglas EclipSmart 10x25 - Dachkant Sonnen-Fernglas (#821410 , € 59,- ) . Diese kompakten, preiswerten Ferngläser mit 10-facher Vergrößerung verfügen über fest eingebaute, nicht abnehmbare und ISO-zertifizierte Sonnenfilter vor jedem Objektiv, die 99,999% des sichtbaren Lichts und der schädlichen UV- und IR-Strahlung blockieren. Die Ferngläser verfügen über eine mehrfach vergütete Optik und bieten eine ausreichende Vergrößerung, um Sonnenflecken auf der Sonnenscheibe zu erkennen.

Simulierter Anblick der fast vollständig verfinsterten Sonne am 12. August in einem EclipSmart 10x25 - Dachkant Sonnen-Fernglas (#821410 , € 59,- ) in München. Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne für Beobachter in Deutschland bereits knapp über dem Horizont.

Obwohl der Produktname „EclipSmart“ andeutet, dass dieses Ferngläser nur für die bevorstehende Sonnenfinsternis und andere Sonnenfinsternisse geeignet wären, können sie auch jederzeit für routinemäßige Sonnenbeobachtungen verwendet werden. Mit einem Blick sehen Sie, ob es sich lohnt, das Teleskop aufzubauen.

Wenn Sie sich hinsichtlich der sicheren Beobachtung oder Fotografie der Sonne oder der Sonnenfinsternis unsicher sind und Fragen haben oder weitere Beratung benötigen, wenden Sie sich bitte an einen unserer hilfsbereiten autorisierten Celestron-Händler. Sie werden Ihnen gerne weiterhelfen.

Der Mond und Mondfinsternisse

Unser Mond

Der Mond erscheint regelmäßig an unserem Himmel und zeigt uns während seinem Lauf um die Erde seine verschiedenen Phasen. Dank seiner Helligkeit und scheinbaren Größe ist er leicht zu finden, was ihn zu einem beliebten Beobachtungs- und Fotomotiv für Amateurastronomen jeden Alters und jeder Erfahrungsstufe macht.

Mit bloßem Auge können Sie die Mondphasen sehen, da er etwa alle 29,5 Tage einen vollständigen Zyklus durchläuft, sowie die hellen Bereiche (die Hochländer oder "Terrae") und dunklen Regionen (die Mondmeere oder "Maria") auf der Mondscheibe. Wenn Ihre Neugierde auf den Mond über die Beobachtung mit bloßem Auge hinausgeht, sind Ferngläser wie das Nature DX 12x50 - schwarz (#824348 , € 209,- ) oder das TrailSeeker Stativ TrailSeeker Stativ TrailSeeker Stativ (#820980 , € 169,- ) , das Ferngläser (oder Kameras) mit einem Gewicht von bis zu ca. 4 kg tragen kann, sehr hilfreich. Ein Stativ nimmt Ihnen das Fernglas aus den Händen, sodass Sie ein stabiles, scharfes Bild ohne Verwacklungen sehen können, wenn Sie unseren nächsten Himmelskörper beobachten, und ist nützlich für lange Beobachtungssessions.

Unser Mond ist jederzeit ein beeindruckender Anblick, wenn man ihn durch ein Teleskop betrachtet. Selbst kleine Einsteiger-Teleskope wie das StarSense Explorer LT 70AZ StarSense Explorer LT 70AZ StarSense Explorer LT 70AZ (#822100 , € 199,- ) das mit der zum Patent angemeldeten StarSense Explorer-Technologie von Celestron ausgestattet ist) bieten Ihnen einen detaillierten Blick auf seine Krater und andere Oberflächenmerkmale.

Simulierter Anblick des zunehmenden Mondes durch ein StarSense Explorer LT 70AZ (#822100 , € 199,- ) mit einem Omni Serie 1,25 Zoll - 6mm (#810232 , € 39,- ) bei einer Vergrößerung von etwa 117x.

Wenn Sie sich für die Beobachtung des Mondes interessieren, ist der Mondfilter - 1,25 Zoll Mondfilter - 1,25 Zoll Mondfilter - 1,25 Zoll (#820635 , € 13.95 ) ein nützliches Zubehörteil. Dieser Filter, der in den Tubus eines Okulars oder eines Teleskop-Zenitspiegels geschraubt wird, kann die Blendung insbesondere bei Vollmond reduzieren und so ein angenehmeres Beobachtungserlebnis ermöglichen.

Hier sind unsere Top 5 der Krater, Meere und anderen Merkmale, die Sie auf dem Mond finden und sehen können:

  • Krater: Tycho, Copernicus, Aristarchus, Clavius, Grimaldi
  • Meere: Mare Imbrium, Mare Serenitatis, Mare Tranquillitatis, Mare Crisium, Mare Frigoris
  • Andere Mondmerkmale: Hadley Rille, Alpental, Rupes Recta, Alpen und Apenninen


Mondfinsternis – 28. August 2026

In der Nacht und am frühen Freitagmorgen findet eine partielle Mondfinsternis statt, die in ganz Deutschland zu sehen sein wird. Immerhin ~94 % des Mondes werden im Kernschatten der Erde liegen. Die Finsternis ist etwas für Frühaufsteher: Sie beginnt um 03:23 Uhr MESZ, die maximale Verfinsterung um 06:12 Uhr MESZ. Die Finsternis endet um 09:01 Uhr MESZ. Der Mond geht in Deutschland aber schon gegen 06:32 Uhr MESZ unter, sodass die maximale Verdunkelung nur etwa 20 Minuten lang tief am westlichen Horizont im morgendlichen Dämmerungshimmel zu sehen sein wird. Dies könnte jedoch eine sehr schöne Gelegenheit für fotogene Landschafts- oder Stadtbilder bieten!

Anblick der partiellen Mondfinsternis etwa zum Maximum durch ein Celestron StarSense Explorer 150mm Tabletop Dobson (#822127 , € 719,- ) mit einem X-Cel LX 18mm Okular (#821250 , € 119,- ) .

Die Planeten im Jahreslauf

Nicht nur der Mond ist immer wieder am Nachthimmel zu sehen, sondern auch die Planeten. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der Sichtbarkeit der Planeten unseres Sonnensystems im Jahr 2026. In unseren regelmäßigen monatlichen Himmelsführern werden wir uns die Planeten im Laufe des Jahres genauer ansehen.

Merkur: Aufgrund seiner Sonnennähe ist Merkur schwer zu beobachten. Die besten Zeiten, um den Planeten zu sehen oder zu fotografieren, sind um die Zeit der westlichen (Morgenhimmel) oder östlichen (Abendhimmel) Elongation, wenn der Planet den größten Winkelabstand zur Sonne hat. Nachfolgend finden Sie eine Liste der maximalen Elongation (Entfernung) des Merkur:

  • 19. Februar: 18° Ost (Abendsichtbarkeit)
  • 3. April: 28° West (Morgensichtbarkeit)
  • 16. Juni: 25° Ost (Abendsichtbarkeit)
  • 2. August: 20° West (Morgensichtbarkeit)
  • 12. Oktober: 25° Ost (Abendsichtbarkeit)
  • 21. November: 20° West (Morgensichtbarkeit)

Venus: Unser Nachbarplanet, der fast so groß wie die Erde ist, aber ein heißes und höllisches Klima hat, ist von Februar bis September als Abendstern zu sehen. Am 14. August erreicht sie ihre größte östliche Elongation und am 22. September ihre größte Helligkeit. Sie strahlt dann -4,6mag hell. Ab Anfang November wechselt sie an den Morgenhimmel und erreicht dort am 27. November ihre größte Helligkeit. Für den Rest des Jahres bleibt sie in den Morgenstunden sichtbar.

Mars: Der rote Planet ist erst Anfang Juni tief am östlichen Morgenhimmel zu sehen. Im Februar 2027 erreicht er seine Opposition. Am Ende des Jahres geht er kurz vor Mitternacht auf.

Jupiter: Dieser Gasriese, der größte Planet unseres Sonnensystems, erreichte am 10. Januar seine Opposition. Er bleibt bis Ende Juni am Abendhimmel sichtbar, bevor er in der Abenddämmerung verschwindet. Ab Mitte August wird er morgens vor Tagesanbruch tief im Nordosten sichtbar sein.

Saturn: Der Ringplanet, den viele als den schönsten Planet ansehen, ist bis Anfang März sichtbar. Im Mai wird er dann zu einem Morgenobjekt. Am 4. Oktober erreicht er seine Opposition.

Uranus: Befindet sich 2026 im Stier in der Nähe des offenen Sternhaufens der Plejaden (Messier 45) und wird dort auch noch einige Zeit bleiben. Er ist bis Anfang Mai sichtbar und wird dann im Juli zu einem Morgenobjekt. Am 25. November steht er in Opposition.

Neptun: Der äußerste Planet des Sonnensystems ist bis März am Abendhimmel und ab Juni dann wieder am Morgenhimmel zu sehen. Neptun steht am 25. September in Opposition.

Die Schmidt-Cassegrain- (SCT) und EdgeHD-Teleskope von Celestron genießen unter Mond- und Planetenbeobachtern einen sehr guten Ruf, da ihr optisches Design eine lange Brennweite und hohe Vergrößerung bietet, die für die detaillierte Beobachtung und Fotografie von Planeten und Mond erforderlich sind – und das in einem sehr kompakten und transportablen Tubus. Celestron bietet SCTs von 6" bis 14" (EdgeHD von 8" bis 14") sowohl in Kombination mit passenden Montierungen als auch als einzelnes Teleskop an. Von manuellen und computergesteuerten Alt-Azimut-Montierungen bis hin zu computergesteuerten parallaktischen GoTo-Montierungen gibt es für jeden Anwendungszweck die richtige Montierung.

Für die Beobachtung und Fotografie der Planeten (sowie des Mondes und der Deep-Sky-Objekte außerhalb des Sonnensystems) ist unsere Empfehlung das NexStar 8 SE Goto-Teleskop NexStar 8 SE Goto-Teleskop NexStar 8 SE Goto-Teleskop (#821865 , € 2149,- ) – ein Teleskop, das sich seit langem bewährt hat. Ein Teleskop mit 8-Zoll-Öffnung gilt oft als Arbeitstier in der Amateurastronomie, da es den „Sweet Spot” zwischen Tragbarkeit, Leistung und Kosten trifft. Das NexStar 8SE lässt sich dank der SkyAlign-Technologie von Celestron schnell aufbauen und ist mit seinem benutzerfreundlichen NexStar+-Handsteuerung einfach zu bedienen. Es verfügt über zahlreiche optionale Zubehörteile (wie z. B SkyPortal WiFi-Modul (#821907 , € 139,- ) , Celestron Fokussiermotor (#821160 , € 299,- ) ) sodass das Teleskop mit Ihnen „mitwachsen” kann, egal ob Sie ein visueller Beobachter bleiben oder sich mit Astrofotografie beschäftigen.

Um die Planeten zu beobachten, sind die Okulare der X-Cel LX-Serie von Celestron mit einem Eigengesichtsfeld von 60 Grad bei Planeten- und Mondbeobachtern sehr beliebt. Sie sind in Brennweiten von 2,3 mm (hohe Vergrößerung) bis 25 mm (geringe Vergrößerung) erhältlich. Sie können den Vergrößerungsbereich der X-Cel LX-Okulare (oder jedes anderen Okulars) mit zwei hochwertigen apochromatischen Barlow-Linsen mit 2-facher und 3-facher Vergrößerung, die das Okularsortiment ergänzen, weiter erhöhen.

Simulierter Anblick von Saturn in einem NexStar 8 SE Goto-Teleskop (#821865 , € 2149,- ) durch einen X-Cel LX 5 mm Okular (#821242 , € 119,- )

Kometen

Früher verbreiteten sie Angst und Schrecken, heute sind sie gern gesehen Besucher an unserem Himmel: Kometen sind seltene Gäste im inneren Sonnensystem und tauchen meist ohne lange Vorwarnzeit an unserem Himmel auf. Es sind "schmutzige Schneebälle" aus Eis und Gestein vom Rand des Sonnensystems, die oft viele Jahrhunderte für eine Umkreisung der Sonne benötigen. Nur wenige sind daher regelmäßig an unserem Himmel zu sehen, viele werden erst wenige Monate entdeckt, bevor sie uns nahe genug kommen und hell genug werden, um im Fernglas oder gar mit bloßem Auge sichtbar zu sein.

Komet C/2025 R3 (PanSTARRS) während der ersten Hälfte des Jahres.

Der Komet C/2025 R3 (PanSTARRS) wurde erst im September 2025 entdeckt. Am 19. April 2026 steht er in Sonnennähe, und am 26./27. April wird er unserer Erde am nächsten sein. Wenn er Ende April zwischen den Umlaufbahnen von Merkur und Venus steht, wird es zu einer Morgensichtbarkeit kommen. Er durchquert im April rasch die Sternbilder Pegasus, Fische, Walfisch und Stier. Wahrscheinlich bleibt er mit 8. Größe ein Ziel für Ferngläser – je nachdem, wie sich die Gas- und Staubwolke entwickelt, die er bei seiner Annäherung an die Sonne abgibt, und ob er durch die Vorwärtsstreuung des Sonnenlichts heller wird, könnte er sogar 3. Größe erreichen und wäre dann ein einfaches Ziel für das bloße Auge. In der Zeit um den 1. Mai stört der helle Vollmond, interessant ist es also in den letzten beiden Aprilwochen.

Wie hell er letztlich wird, ist aktuell noch reine Spekulation – aber es lohnt sich auf jeden Fall, hin im Auge zu behalten. Und wer weiß, welche Überraschungsgäste uns in diesem Jahr noch erwarten?

Um mehr über Kometen und Ihre Sichtbarkeit herauszufinden besuchen Sie: Visual comets | astro.vanbuitenen.nl

Deep-Sky-Objekte

Der Begriff „Deep-Sky-Objekte” (kurz DSOs) bezieht sich auf Himmelsobjekte wie Galaxien, Nebel und Sternhaufen im "tiefen Himmel", also außerhalb des Sonnensystems. Je nach Jahreszeit stehen wechselnde Ziele hoch an unserem Nachthimmel. Zum Beispiel sehen wir zurzeit am Winterhimmel viele Nebel und Sternhaufen. In einigen Monaten, im Frühling, wird unser Nachthimmel hauptsächlich von Galaxien dominiert, und wir bezeichnen diese Zeit als „Galaxiensaison”.

Hier ist eine kleine Auswahl von jeweils drei beliebten Deep-Sky-Objekten, die Sie in jeder der vier Jahreszeiten beobachten können. Sie eignen sich auch hervorragend für Deep-Sky-Fotografie!

Winter

  • Orionnebel (M42)
  • Plejaden (M45)
  • Krebsnebel (M1)

Frühling

  • Leo-Triplett (M65, M66 und NGC 3628)
  • Whirlpool-Galaxie (M51)
  • Bodes Galaxie (M81) und Zigarren-Galaxie (M82)

Sommer

  • Der Kugelsternhaufen im Herkules (M13)
  • Der Ringnebel in der Leier (M57)
  • Lagunennebel (M8)

Herbst

  • Andromeda-Galaxie (M31)
  • Perseus-Doppelhaufen (NGC 869 und NGC 884)
  • Der Kugelsternhaufen im Pegasus (M15)

Jeden Monat konzentrieren wir uns auf ein bestimmtes Sternbild und die Himmelsobjekte in ihm, die zu dieser Zeit gut für Beobachtungen oder Aufnahmen geeignet sind. Halten Sie also jeden Monat Ausschau nach diesen Objekten.

Es gibt viele Deep-Sky-Objekte, die schon mit einem Fernglas gesehen werden können, aber ein Teleskop zeigt mehr Details und lässt Sie auch zahlreiche lichtschwächere Ziele beobachten. Newton-Teleskope eignen sich gut für die Deep-Sky-Beobachtung, da sie aufgrund ihrer einfachen Spiegelkonstruktion relativ kostengünstig hergestellt werden können. Sie können daher Teleskope mit großer Öffnung, die mehr Licht sammeln, zu einem erschwinglichen Preis erwerben.

Die StarSense Explorer Dobson-Teleskope von Celestron sind solche Newton-Spiegelteleskope. Da sie sehr einfach aufzubauen und zu bedienen sind, sind Sie nicht nur für Einsteiger eine ausgezeichnete Wahl für die Deep-Sky-Beobachtung. Ihre Öffnungen reichen von 114 mm bis 150 mm in einer sehr tragbaren, kompakten Tabletop-Variante, die nur auf einen stabilen Tisch oder eine Mauer gestellt werden. Die größeren Modelle haben Spiegeldurchmesser von 200 mm bis 300 mm und können direkt auf den Boden gestellt werden. Diese Teleskope sind folglich größer und schwerer, aber dennoch transportabel. Alle Modelle nutzen die einzigartige StarSense Explorer-Technologie von Celestron, bei der Ihr Smartphone auf das Teleskop gesetzt wird. Dann orientiert sich die kostenlose StarSense Explorer iOS/Android-App an den sichtbaren Sternen am Himmel und zeigt Ihnen wie ein Navi den Weg zu einer Vielzahl von Himmelsobjekten, die ohne diese Technologie – die nur von Celestron angeboten wird – nur schwer zu finden wären! Diese Teleskope machen es jedem leicht, den Nachthimmel zu erkunden, auch ohne Vorkenntnisse. Die Kombination aus den StarSense Explorer Dobson-Teleskopen mit größerer Öffnung und den Luminos-Okularen von Celestron mit einem Eigengesichtsfeld von 82 Grad bietet Ihnen einen beeindruckenden Blick auf unseren Kosmos, als würden Sie einen Spaziergang im Weltraum machen.

Für diejenigen, die Deep-Sky-Objekte nicht nur visuell beobachten, sondern auch fotografieren wollen, sind die Celestron SCT/EdgeHD-Teleskope interessant. Es gibt sowohl die Komplett-Sets aus Teleskop und Montierung, wie das [product sku=823227X"], als auch die einzelnen Teleskope zum Einsatz auf vorhandenen Montierungen. Speziell für Fotografen ist das Celestron Origin Mark II – Intelligent Home Observatory (#821881 , € 5499,- ) eine reizvolle Alternative. Dieser benutzerfreundliche, lichtstarke Astrograph mit 150 mm Öffnung verwendet die einzigartige RASA-Optik von Celestron, um vergleichsweise große Himmelsbereiche abzubilden. Er wird mit einer empfindlichen Bildkamera mit einem neuen, empfindlichen Sensor mit höherer Auflösung geliefert.

Hochauflösendes Foto vom Lagoon Nebel M8 mit dem Celestron Origin Mark II – Intelligent Home Observatory (#821881 , € 5499,- )

Das Origin initialisiert sich nach dem Anschalten selbständig, einschließlich Fokussierung und Orientierung am Himmel. Wenig später können Sie mit der iOS/Android-App des Origin auf Knopfdruck atemberaubende Bilder von schwachen Deep-Sky-Objekten aufnehmen und diese an Ihr Smartphone oder Tablet übertragen, sodass Sie sehen können, wie das Bild „wächst“, während die integrierte KI-basierte Software jedes Bild autonom in Echtzeit stapelt und verarbeitet. Weitere Informationen zu diesem Teleskop und den Ergebnissen, die bei der tatsächlichen Verwendung „unter dem Sternenhimmel“ erzielt wurden, finden Sie in diesem Beitrag:

Das Celestron Origin – eine Sommergeschichte 08. Oktober 2025 Team Celestron - Nachfolgender Text wurde uns freundlicherweise von Frau Löwe (Sternwarte Stuttgart) zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. In den letzten Jahren sind Smart-Teleskope immer stärker ins Gespräch gekommen. Sie versprechen etwas, das für viele Einsteiger und auch… Weiter lesen

In unseren regelmäßigen monatlichen Übersichten über den Nachthimmel werden wir noch mehr über die oben genannten und andere astronomische Ereignisse an unserem Himmel berichten.

Wir alle bei Celestron wünschen Ihnen ein großartiges Jahr 2026 und einen klaren Himmel!

Wenn Sie Hilfe bei der Auswahl oder Verwendung eines Celestron-Teleskops oder Zubehörs zur Beobachtung oder Abbildung des Nachthimmels benötigen, wenden Sie sich bitte an einen unserer autorisierten Celestron-Händler, der Ihnen gerne alle Fragen beantwortet.