Wir wurden darauf aufmerksam gemacht, dass bei der Kombination des RASA 11" - Rowe-Ackermann Schmidt Astrograph (V2) (#822253 , € 4149,- ) mit dem Baader UFC System Reflexionen auf den Finalbildern zu sehen sind. Nach eingehender Untersuchung und Fehlersuche mussten wir feststellen, dass der Fehler nicht im UFC System zu lokalisieren ist. Für die Adaption des UFC Systems an den Celestron RASA 11" benötigen Sie unseren UFC S70a auf RASA 11" Teleskop-Adapter – Bauhöhe: 3 mm.

Worum geht es?

Da bei Verwendung des UFC-Systems der Klarglasfilter des optischen Fensters entfernt werden muss, um den maximalen Backfokus des [prodcut sku="822253"] oder einen zusätzlichen Filter nutzen zu können, entfällt eine natürliche Blende in Form der Fassung des vorinstallierten Filterglases. Diese Fassung hat einen Innendurchmesser von 68 mm, was gleichzeitig die maximale Öffnung des Systems mit eingebautem optischem Fenster entspricht. Da diese Blende im optischen System durch den Hersteller Celestron vorgegeben ist, sind die optischen Oberflächen und Linsenkanten ohne diese Blende nicht ausreichend geschützt und streuen daher Streulicht in das Bild. Dieses Streulicht kann je nach Filter unterschiedlich stark ausgeprägt sein.
Unsere Lösung
3D gedruckte Ringe als Einsatz in die Linsengruppe
Um diesen Effekt zu vermeiden, haben wir hier oder auf der entsprechenden Produktseite einen Satz 3D-druckbarer Ringe veröffentlicht, mit denen dieser Effekt in unterschiedlichem Maße vermieden werden kann. Es handelt sich dabei um Einsatzringe, die mit einem Sägezahn versehen sind, um Reflexionen zu minimieren. Wir selbst haben unsere 3D Drucke nachträglich mit Ofenlack aus der Spraydose beschichtet, da dieser problemlos im Handel erhältlich ist, eine mattschwarze Oberfläche hat und sehr gute Ergebnisse liefert.

Testreihe
3D-gedruckte Ringe mit unterschiedlichem freiem Durchlass wurden getestet
Während der Tests mussten wir feststellen, dass selbst der Ring dieser Versuchsreihe mit 68 mm freiem Durchlass noch nicht alle Streulichteffekte verhindert.
Wir haben daher zusätzlich einen Satz weiterer Ringe angefertigt, die das Bildfeld weiter verkleinern, bis keine Reflexe mehr sichtbar sind. Allerdings wird die Optik dann an den Rändern leicht vignettiert. Mit Hilfe von gut belichteten Flatframes ist die Entfernung dieser Vignettierung jedoch ohne Rückstände möglich.
Die folgenden Bilder zeigen die entsprechenden Ergebnisse:






Fazit und kostenlose 3D-Druckfiles
3D-gedruckte Ringe in verschiedenen Ausführungen
Ab August 2024 liefert Baader Planetarium mit jedem einen Blendring mit 64 mm Durchmesser aus, da wir diesen Durchmesser als „Sweet Spot“ zwischen Vignetierung und Reflexarmut ermittelt haben. Sollten Sie noch weniger Reflexe oder weniger Vignettierung wünschen, haben wir die entsprechenden 3D-Druckdateien zum kostenlosen Download auf unserer Webseite.
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Die Download-Dateien unterliegen der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-SA 4.0. Sie dürfen die Dateien unter Namensnennung © Baader Planetarium GmbH sowie Verlinkung der Lizenz und Angabe eventueller Änderungen weitergeben. Die Dateien dürfen nicht für kommerzielle Zwecke weiter genutzt werden. Falls die Dateien verändert werden, müssen diese unter der gleichen Lizenz weitergegeben werden.
Weitere Hinweise

- Leider haben wir in unserer Produktion nicht die Kapazitäten, diese Adapter in großer Stückzahl herzustellen. Einzelanfertigungen wiederum wären zu kostspielig. Daher müssen wir Anfragen zum Druck dieser Adapter in unserem Hause leider ablehnen.
- Falls Sie einen 3D-Drucker besitzen, können Sie die Download-Datei direkt ausdrucken
- Falls Sie keinen 3D-Drucker besitzen und dennoch Interesse an einem 3D-gedruckten Ring haben, können sie sich an eine 3D-Druckerei wenden. In diesem Bereich sind online mittlerweile zahlreiche Anbieter vertreten – oder vielleicht haben Sie bereits die 3D-Druckerei Ihres Vertrauens?
- Sollten Sie Probleme oder Fragen zu der Datei haben, können Sie uns natürlich jederzeit gerne kontaktieren

